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Lexikon
Sample
Stichprobe (engl.)
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Sampling Point
Jene Stimmbezirke, in denen eine bestimmte Anzahl von Interviews durchgeführt werden sollen.
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Schleichwerbung
Ein abwertender Name für "Product Placement". Dieser Kampfbegriff stammt aus der werbefeindlichen Zeit, als die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten die Funk- und Fernsehmedien als Monopol beherrschten und der Zeitgeist eher "links" stand. Bei der seinerzeitigen Nutzung des Begriffs schwang oft eine hysterische Überschätzung der Werbewirkung mit, die mit Product Placement zu erzielen ist.
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Schnelldreher
Konsumgüter, die von Verbrauchern im LEH regelmäßig wiedergekauft werden. Im englischen Marketing nennt man Schnelldreher "Fast moving Consumer Goods (FMCG)"; im US-amerikanischen Sprachgebrauch nennt man sie "Repeat Purchase Goods".
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Schnellgreifbühne
Ein rotierendes Podest, auf dem mehrere Testgegenstände aufgestellt wurden. Befragungspersonen müssen unter Zeitnot Testgegenstände nach bestimmten vorgegeben Kriterien aussuchen.
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Selbstaufschreibung
Eine Variante der Selbstbeobachtung. Menschen sind Beobachter und gleichzeitig ihre eigenen Beobachtungsobjekte. Die Daten werden meist schriftlich festgehalten.
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Selbstkosten
Summe aller durch den betrieblichen Leistungsprozess entstandene Kosten. In Produktionsbetrieben setzen sich die Selbskosten aus den Material-, Fertigungs-, Entwicklungs- und Entwurfs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten zusammen.
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Self Fulfilling Prophecy
Phänomen, bei dem die Erwartung oder die Vorhersage selber aktiv, aber unwillentlich und unwissentlich von der Seite des Akteurs her an die Erfüllung der Erwartung beteiligt ist. (engl. sich selbst erfüllende Prophezeiung)
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Situativer Führungsstil
Der beste Führungsstil ist von der Situation abhängig.
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Skalierte Fragen
Geschlossene Fragen, deren Antwortmöglichkeiten als Skala vorgegeben sind.
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Skimming-Strategie
Auch Abschöpfungsstrategie ist eine Maßnahme aus der Preispolitik. Hier wird bei Einführung eines neuen Produktes der Preis sehr hoch angesetzt und so z. B. der Statussymbolcharakter des Produktes betont. Später kann diese Marke zum Premium-Produkt ausgebaut oder der Preis zur Verbesserung der Nachfrage nach und nach gesenkt werden.
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Skonto
Preisermäßigung für die kurzfristige Zahlung des Kunden. Hier werden meist 2-3 % vom Nettorechnungsbetrag dafür vergütet, dass der Kunde innerhalb einer vereinbarten Frist (10 bis 30 Tage je nach Branche) die Rechnung begleicht.
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Skontrationsformel
Rechnerische Verknüpfung zwischen Verkaufsmenge (VM), Wareneingang (WE) und Veränderung des Warenbestands. Es gilt VM = WE + Waren-Anfangsbestand minus Waren-Endbestand.
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Smart Shopper
Smart Shopper ist, roh übersetzt, der clevere Käufer und hat sich in Deutschland aus dem Marktverhältnis des immer stärker werdenden Zuges zum Discounthandel entwickelt. Sein Motto lautet: Wer zu früh zum Normalpreis kauft, den bestraft das Sonderangebot.
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Sonderangebot
Sonderangebote sind zeitlich begrenzt wirksame Preisermäßigungen, auch als Sonderform der zeitlichen Preisdifferenzierung zu betrachten. Sonderangebote beziehen sich auf Artikel, die von einem Händler dauerhaft im Sortiment enthalten sind.
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Sparten-System
Das Sparten-System (= Divisionalisierung) in der Aufbauorganisation bedeutet, dass Unternehmensteile in der Aufbauorganisation als autonome Einheiten geführt werden. Jede Sparte baut ihre eigenen Funktionsabteilungen auf und wird meist als "Profit Center" geführt.
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Spiegelbildliche Stichprobe
Umgangssprachlicher Begriff für repräsentative Stichprobe
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Split-Half-Verfahren
Verfahren der systematischen Auswahl, bei dem "jedes zweite Element" einer Grundgesamtheit ausgewählt wird.
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Sponsoring
Sponsoring ist die sichtbare Herausstellung eines Namens oder Logos von Firmen oder Marken bei Unterhaltungsveranstaltungen im Sport oder ähnlichen Ereignissen öffentlicher Aufmerksamkeit. Diese Herausstellung erkauft sich der Sponsor durch Zahlung eines Entgelts.
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Stab-Liniensystem
Unter einer Stab-Linienorganisation versteht man eine Linienorganisation in der auch Stabstellen vertreten sind.
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Stabsstelle
Stellen, die Positionen auf der Leitungsebene zugeordnet sind und keine Weisungsbefugnis gegenüber den Linienstellen haben, sowie typischerweise mit Entscheidungsvorbereitung, Analyse und Planung betraut sind.
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Stakeholder eines Unternehmens
Meist unterscheidet man drei Stakeholder: die Mitarbeiter, die Kapitaleigner und die Lieferanten eines Unternehmens. (wörtl. Anteilshalter)
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Standardisierte Umfrage
Eine Umfrage, in welcher für alle Befragten der Wortlaut der Fragen, die Reihenfolge der Fragen und teilweise eine Auswahlliste möglicher Antworten vor Beginn der Untersuchung festgelegt sind.
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Standardkosten
Normalkosten
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Starch-Test
Benannt nach US-amerikanischem Marktforscher Starch. Recognition-Test, bei dem die Erinnerungswirkung von Anzeigen durch Vorlage der Anzeige gemessen wird. Verwendet werden im Original die Fragen nach "Anzeige bemerkt?", "Überschrift gelesen?" und "Mehr als 50 % vom Text gelesen?".
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Statistische Zwillinge
Ein statistischer Zwilling eines bestimmten Elementes ist ein weiteres Element, welches bezüglich aller denkbaren Merkmale die gleichen Merkmalausprägungen aufweist wie das ursprüngliche Element.
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Stelle
Zusammenfassung mehrerer elementarer Arbeitstätigkeiten zu einer Einheit oder einem Aufgabenkomplex, der von einer Person bewältigt werden kann.
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Stellenbeschreibung
Beschreibung einer Stelle hinsichtlich dreier Merkmale, nämlich ihrer a) Funktion im Betrieb; beschrieben wird, welche einzelnen Aufgaben im Rahmen der Stelle zu betreuen sind, und zu welchen übergeordneten Aufgaben sie beitragen, b) Stellung in der Hierarchie eines Unternehmens: Unterstellung, Stellvertretung. Kooperation mit Stäben usw., c) Befugnisse der Stelle, etwa die Verantwortung für Material, Menschen, Einrichtungen usw.
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Stichprobe
Eine Anzahl von Elementen, die nach bestimmten Auswahl- bzw. Ziehungsregeln aus einer Grundgesamtheit ausgewählt worden sind. Stichproben werden meist stellvertretend für die Grundgesamtheit untersucht.
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Stichproben-Netz
Im ADM-Mastersample die Gesamtheit der bundesweit verstreuten 280 "Sampling Points", die für eine einzelne repräsentative Umfrage benutzt werden können.
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Stimulus
Dies ist ein Begriff aus der Psychologie, der alle Teile und Besonderheiten der Fragenformulierung an einen Befragten und alle Teile einer Fragensituation beinhaltet. (lat. Reiz)
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Strategie
Siehe Marketing-Strategie oder Unternehmens-Strategie
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Strategische Geschäftseinheit (SGE)
Die Gesamtheit der Produkte und Varianten, für die eine gemeinsame Strategie formuliert wird.
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Streubudget
Entgeld eines Werbetreibenden an die Medien oder Werbeträger, in denen die Werbeauftritte platziert werden.
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Strukturgleiche Stichprobe
Umgangssprachlicher Begriff für repräsentative Stichprobe
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Stückkosten
Unter Stückkosten versteht man die gesamten Kosten eines Jahres geteilt durch die gesamte produzierte Stückzahl desselben Jahres.
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Subliminale Werbung
Siehe unterschwellige Werbung. (lat. unterhalb der Schwelle)
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Substituive Produkte
Produkte, die die gleiche Funktion erfüllen und sich somit in der Situation der Verwendung ersetzen.
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SWOT-Analyse
SWOT ist eine immer beliebter werdende Technik zur Analyse der eigenen Position in Beziehung zu den Märkten und zur Konkurrenz. Sie ist ebenso nützlich bei der Einschätzung einer Verhandlungsposition und ein wesentliches Merkmal bei der Entwicklung einer Strategie. SWOT (=Strength - Stärke, Weakness - Schwäche, Opportunities - Chancen, Threats - Gefahren) bedeutet, dass die Unternehmen sich die Stärken und Schwächen ihres eigenen Angebotes im Vergleich zur Konkurrenz bewusst machen und sie den kaufentscheidenden Anforderungen des Kunden gegenüberstellen. Eine eigene Stärke wird zur Chance, wenn ein Faktor, bei dem ein Wettbewerbsvorteil besteht, auch vom Kunden als wichtig eingestuft wird.
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